
Pilbis-Schloss
Am unteren Marktplatz, am Fuße des Kirchberges, Landshuter Straße, die in diesem Teil im Volksmund „Die Spreng“ heißt, steht hinter stattlichen alten und neueren Bürgerhäusern auf einer kleinen Anhöhe in einem Park das Siegenburger Schloss, am gleichen Ort, wo einst die Siegenburger Burg stand. Brückenzugang und Burggraben vermitteln noch eine optische Erinnerung an sie. Unterlagen über die Entstehungsgeschichte dieses Schlosses sind durch die vielen Brandkatastrophen, von denen Siegenburg im Laufe der Jahrhunderte heimgesucht wurde, verloren gegangen. In Heimataufzeichnungen wird als Erbauer des Schlosses der Siegenburger Bürger und Ratsherr Leonhard Pilbis, gestorben 1586, genannt.

Schlossturm
Besitzer des Pilbis-Schlosses in Siegenburg
- Leonhard Pilbis, Erbauer um 1540 und Klara, geb. Feurin von Pfettrach bei Landshut
- Raimund Fasold von Schäsen
- Oswald Egg, Erbmarschall und Obrist-Wachtmeister, Wiedererbauer des im 30jährigen Krieg abgebrochenen Schlosses
- Nikolaus Bernhard von Egg und Freifrau Maria, geb. Freiin von Königsfeld und Affecking
- Erasmus Lampfridsheimer
- Veit Müller um 1678, Verwalter des Anwesens des Grafen Porthia von Lauterbach
- Herr von Schleiß, Pfleger in Rottenburg
- Witwe Freifrau von Schleiß, geb. Gräfin von Maxlrain, 1700
- Ernst von Lindenfels und Maria Theresia, um 1709
- Max Albert, Graf von Lodron
- Freiherr von Wadenspann
- Harrter, Verwalter in Wildenberg
- Herr von Magg, Kurbayer. Obrist
- Herr von Keck
- Thomas, genannt Heiselpetz
- Schmidleitner Josef, 1843
- Ökonomierat Otto Schmidmayer
- Eduard und Karl Wittmann, 1922
- Jordan Eduard, Dr. med. vet., seit 1977