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Hopfenkönigin Manuela Erl in ihren letzten AmtstagenArtikel drucken
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Hopfenkönigin Manuela Erl blickt auf ein Jahr mit vielen Höhepunkten zurück. Am Sonntag, den 15. August wird sie abdanken, dann übernimmt Barbara Schretzlmeier das Amt.

Die Frage nach dem schönsten Auftritt kann Manu nicht beantworten. Stattdessen quirlt es nur so aus ihr raus. „Jeder Auftritt ist was Besonderes“, betont Hoheit, „weil man als Königin was Besonderes ist.“ Die Schweinbacherin weiß gar nicht, womit sie beginnen soll. Schon am ersten Wochenende ihrer Amtszeit besuchte die Hopfenkönigin drei Veranstaltungen. Die Aufregung war groß und somit vergaß Manu auch gleich ihre Schärpe bei einem Bekannten in Berching. „Die Schärpe vergessen, das ist mir am Anfang oft passiert“, gesteht die Königin, „weil das so ungewohnt ist, dass man da was rum hat.“

Königlichen Vorrang genoss Manuela im Gillamoos. „Wenn man da als Königin kommt, wird einem der Weg von den Sicherheitsleuten immer frei gemacht“, erzählt Hoheit grinsend und überlegt schelmisch, ob sie das denn nicht auch weiterhin mit königlicher Ausrüstung probieren sollte.

Weiter in der Aufzählung: Berlin, die grüne Woche, Bad Heiligenstadt und Mecklenburg Vorpommern, die Königinnentreffen. Allein die Anzahl der Königinnen beeindruckte Manuela.

„Vielleicht war der schönste Auftritt in der Auslosung bei der Mini WM in Siegenburg“, überlegt die Hopfenkönigin, „weil die Kinder so gespannt drauf gewartet hatten, was ich sag und zusammen mit der Faschingsprinzessin aufzutreten, war auch gut.“

"Die Floßfahrt auf der Isar war aber auch gut."

„Vielleicht war es aber doch der HVT-Ball“, verbessert sich Hoheit dann wieder, „weil ich beim Spielmannszug bin und die sich so für mich gefreut hatten.“ Voller Begeisterung springt Manu von einem Auftritt zum anderen. Und dann fällt ihr das Starkbierfest in Schweinbach ein: „Das war der Höhepunkt“, überlegt die Königin. „Ein kleines Starkbierfest, einfach schön, so im eigenen Ort einen Auftritt zu haben.“

Eines ist Manu sich jedenfalls sicher: „Ich versteh nicht, wenn jemand sagt, sie will Hopfenkönigin nicht machen.“

Manuela nahm an Auftritten mit, was irgendwie in den Terminplan passte. Die anfängliche Aufregung legte sich, Selbstsicherheit zog ins Land und Manu genoss jedes einzelne dieser Abenteuer. Jetzt beobachtet Manu die Neuen in ihrer Aufregung, dann blickt sie gerne auf ihre eigene Amtseinführung zurück und findet es „nett, wie normal doch alles wird.“

Glücklich ist Manuela, „dass meine Eltern, die anfangs nicht so sehr begeistert waren, mich am meisten unterstützt haben.“ Der Papa war immer dabei, Mama gab Rückhalt aus dem Publikum und Schwester Susanne zauberte Traumfrisuren und fing sämtliche Launen und Aufregungen ab.“ Ja, und dann gibt es noch den geduldigen Tobi. Der Freund von Manu musste oft zurückstecken am Wochenende und hatte nie etwas dagegen gesagt. Jetzt jedenfalls ist er wieder dran, die Freunde und die Vereine.

Manu freut sich auf ein Wochenende zu Hause, einem ganz normalen Alltag. „Ein Jahr reicht, das ist gut so und ich geb gerne mein Zepter weiter“, so die Hopfenkönigin. Die Schuhe sind durchgelaufen, das Dirndl bekommt eine Bauernschürze und Manu blickt gerne auf eine wunderschöne Zeit zurück.


Redakteur: Helmut Meichelböck
Veröffentlicht: 10.08.2010
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