Der Abt zeigte den Kindern die Asam-Kirche, erzählte von sich und seinem Leben als Mönch und beantwortete die Fragen der Kinder.
Der Hochaltar war laut Kinder das Interessanteste, weil dort mit überlebensgroßen Stuckfiguren dargestellt ist, wie Engel Maria in den Himmel tragen. "Ohne sichtbaren Halter", erzählt Felix verwundert: "man glaubt wirklich die schwebt." Und das Sonnenlicht durch die Fenster tue das Nötige dazu.
Unterwegs im ganzen Bistum spendet der Abt zehn bis zwölf Firmungen pro Jahr. Auf das Heimspiel in der Pfarreiengemeinschaft Siegenburg, Train und Niederumelsdorf freue er sich ganz besonders.
Zwar habe der Abt sein Amt satzungsgemäß zu seinem 70. Geburtstag abgegeben, jedoch betreffe dies nur die wirtschaftliche Verantwortung des Klosters. Die Firmung spenden und Latein zu unterrichten bleibe, solange es ihm Spaß mache, weiterhin auch die Aufgabe von Altabt Gregor Zippel.
Zippel war selber Schüler im Kloster Rohr, hat dann studiert und trat als Noviziat ins Kloster Rohr ein, wo er den Ordensnamen Gregor erhielt. In Regensburg wurde Abt Gregor 1968 zum Priester geweiht. Danach studierte er Latein und Germanistik für das hauseigene Gymnasium, welches er später auch leitete. Seit 2002 ist Pater Gregor Abt, seit seinem 70. Geburtstag, genauer seit 3. Juli 2010, Altabt.